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Trashfilme

emanuel

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Schaue gerade "Search & Destroy" aus dem Jahr 2020... herrlich. Ein eigentlich schlechter "Back to the past"-Trashfilm, der wie alter Tee ist, aber zugleich so herrlich kitschig Action-geladen aufgebaut wurde... eine Explosion nach der Anderen, wildes, sinnloses Geballere sowie "dramatische" Gespräche dazwischen... mit einem Wort sehr seichte Unterhaltung ohne Gehirnzellen am Abend. 😁


Aber was den Film dann doch wieder "cool" macht, ist der treibende, Elektro-Bass-Beat je nach Szene... so 80er-Flow, gepaart mit Militär-Jeeps, Granaten und anderen sinnloses Zeugs, das fast an alte Computer-Spiele erinnert... hat so einen ganz leichten Kung-Fury-Touch. 😙

Den unnötigen Trailer gibt es hier auf Youtube.
 
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emanuel

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Und hier der Kung Fury Soundtrack... selber Flow. 🤓

 

emanuel

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Hat sich herausgestellt, dass es nach dem Abspann noch ein kurzes Making of angehängt gibt, an dem auch ersichtlich wird, dass der Film ein bisschen so einen Kung Fury Background hat. Allerdings muss man auch sagen, dass der emotionale "Tiefgang" bei den Charakteren deutlich reduzierter ist, als in dem Making of geschwärmt wird... 😅
 

emanuel

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Ich mag ja Trashfilme, auch gerne Horror-Filme, die eher lustig-kitschig sind. Aber was oftmals wirklich unglaublich anstrengend ist, sind die Konstellationen der Besetzungen in den Filmen. So einen habe ich gerade vor mir, eigentlich zum lockeren Ausklang neben Abendessen, Aufräumen und anderen Dingen. 🤮

In 90% der Fälle ist es ja eine Studenten- oder Freundes-Gruppe, gerne im Wald beim Zelten, Kanu fahren oder Klettern... natürlich gerne auch in der absoluten Einöde und Wildnis, wo die Gruppe - nachdem sie das scheinbar Monate lang geplant hatten - plötzlich keine Ahnung hat, wie sie da jemals rauskommen sollen und wo die nächste Zivilisation ist und auch nicht mehr wissen, wie sie dort hingekommen sind (scheinbar schaut sich keiner vorher den Ausflug auf Google Maps oder Karten an) und fast immer geistern sie dann in der Nacht mit Taschenlampen durch den Wald und sind dann überrascht, dass es schief geht. Soweit, so gut.

Anstrengend ist es aber, dass die Typen immer gleich aufgebaut sind... die Männer Hormon-gesteuert, cool, strohdumm und unkontrolliert, die Frauen fokussiert und zugleich im nächsten Moment hysterisch und panisch "Versprichst du mir, dass alles gut wird? VERSPRICHST DU ES MIR, BIIITTTEEE".

Natürlich opfert sich einer Heldenhaft, meistens das zentrale, aber dritte Rad im Team, der ignorierte Nerd in der Gruppe stirbt, der Schönling ebenso und das It-Girl mit einem kreischenden "OH MEIN GOTT". Meistens überleben nur zwei und die kommen sich dann näher, obwohl das natürlich vorher absolut undenkbar war. Oder so.

Die andere Variante ist eine Familie, fast immer mit Kind, die - natürlich - in ein einsames Haus am Land, Wald oder Tal zieht und es am Anfang natürlich "wunderschön und großartig" finden (man fragt sich da ja immer "Mhm, und wo ist da der Billa und dein Alltagsbüro und dein Internetanschluss und das Haus fällt fast in sich zusammen, DAS gefällt dir also wirklich... ganz sicher") und dinieren Abends dann bei ca. gefühlten 5 Watt LED-Licht im großen Wohnzimmer und gehen in der Regel durch das stockdunkle Haus. Sobald sich dann Türen erstmalig von alleine öffnen oder andere seltsame Dinge passieren, beginnt jemand näher nachschauen zu wollen und im letzten Moment, noch vor dem Türgriff ist aber dann das Essen fertig (oder so) und es wird doch nicht nachgeschaut. Rächt sich natürlich fatal und trotz der Zweifel "Bist du dir sicher, Schatz", bleibt man natürlich in dem Haus, in dem in der Nacht Schritte zu hören sind, der Hund vergraben wurde und der Strom ausgefallen ist, weil ja gemeinsame Zukunft und so... 🙄

Immerhin sind die Familien-Filme dennoch eher noch auszuhalten, im Gegensatz zu den kreischenden Studenten-Freundes-Gruppen. 🤐
 

emanuel

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Ein gutes Beispiel... in diesem Film übernachten ein paar Freunde (natürlich mit klingenden Namen wie Sam, Jessy und so) in diesem Haus. Genauso habe ich mir den Sommerurlaub am See vorgestellt. 😁
 
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