Projekt: ein Golf-Brettspiel

emanuel

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Hinweis

Da es sich um einen längeren Beitrag mit vielen Adaptionen handelt, hier einige Sprungmarken:​


Chronologische Beiträge:​


Wie im anderen Beitrag geschrieben, kommen ja irgendwann zwei Würfel-Brettspiele zu Baseball und Golf via Import-Post von Übersee (hoffentlich), aber ich wollte wissen, was es denn eigentlich sonst so in dem Brettspiel-Sektor gibt, denn speziell bei Golf sind sie alle recht ähnlich aufgebaut. Es gibt meistens ein gedrucktes Spielfeld und je nachdem wird anhand von Feldern und Bereichen dann eben der "Ball" gezogen. Bei komplexeren Spielen spielt das Gelände, das Handicap und andere Dinge eine Rolle, ebenso diverse Statistiken der Spielerfigur, bei simplen Kinder-Spielen ist es eher wie Mensch-ärgere-Dich-nicht und man muss einfach passend ins Ziel würfeln. 😗

Da dachte ich mir beim Letzteren "Naja, sowas zu kaufen wäre ja absurd, das kann man sich auch selber basteln" und habe mal mein Grafik-Programm aufgemacht und einen fiktiven, simplen Kurs erstellt. Das Prinzip wäre in dem Fall wirklich sehr einfach:

Goldkursbeispielkarte.png

  • Man würfelt und zieht den Ball vom Abschlag um die entsprechenden Raster-Felder Richtung Loch. 😌
  • Man kann nur gerade oder diagonal ziehen und muss sich laut hörbar vor dem Würfeln für eine Richtung entscheiden.
  • Trifft man einen Baum oder das Wasser oder die Fläche außerhalb des Golfkurses, bleibt der Ball an dessen Rand-Rasterfeld hängen und man muss eine Runde aussetzen.
  • Auf dem Spielfeld im Beispiel steht eine Zahl für "Drive 2", das bedeutet, das man beim ersten Abschlag 2 Felder zusätzlich ziehen muss, was von Vorteil oder Nachteil sein kann, je nach Spielfeld.
  • Auf dem Spielfeld steht ebenso eine Zahl für "Bunker 3", trifft man also den gelben, hellen Sand-Bereich, dann bedeutet das, dass man 3 mal hintereinander Würfeln und die niedrigste Würfelzahl zum Weiterbewegen nehmen muss. Mit Pech bleibt man bei einem größeren Sandbereich dadurch auch mal länger hängen.
  • Außerdem steht die Zahl "Green 3" auf dem Spielfeld, das würde bedeuten, dass man beim ersten Schlag auf dem Green zusätzlich 3 Felder weiter ziehen muss, ob man will oder nicht.
  • Einlochen muss man nicht Punktgenau, es reicht, wenn der Ball darüber rollt/gezogen wird, solange es nicht mehr als 2 Felder weiter gehen würde. Andernfalls muss man das Loch überspringen und eben sein Glück neu versuchen.
  • Es gibt neben dem Green noch drei verschiedene, unterschiedlich gefärbte Rasenflächen.
    • Die Standard-Rasenfläche bedeutet, dass man einfach würfelt und zieht.
    • Bei der zweiten Rasenfläche muss von jedem Schlag 1 Raster/Würfelauge abgezogen werden, es verlangsamt quasi.
    • Kommt man in das helle Grün, also die größere Rundum-Fläche des Kurses, dann werden 2 Raster/Würfelaugen abgezogen, da hier sehr hohes Gras vorhanden ist.
  • Es zählt in einem Rasterfeld immer die Farbe mit dem meisten Inhalt. Kommt der Ball z.B. in die Nähe des Wassers, aber das Rasterfeld ist zu 70% grün, gilt er am Rasen, ist es umgekehrt, dann hat er das Wasser getroffen. Im Zweifelsfall darf diskutiert werden.
  • Gewinner ist natürlich derjenige, der mit den wenigsten Schlägen einlocht.
  • Ein Golfkurs würde aus 9 verschiedenen Löchern/Spielkarten bestehen.

Goldkursbeispiel.png

Hier in diesem Beispiel hätten wir noch nicht eingelocht und müssten uns erst hinarbeiten. Das wäre sicherlich am Abend in einer Runde mit mehreren Spielern ein recht unkompliziertes Spiel, die Regeln sind dann in der Praxis sehr einfach und theoretisch kann man auch auf jedem Rasterblock/Rasterschreibheft mal schnell einen Kurs zeichnen. Vielleicht erstelle ich mal in einer Stunde der Entspannung an einem Abend ein paar Kurse, just for fun und falls jemand mag. 🤓

Natürlich ist die Idee nicht von mir, ähnliche Konzepte gab es schon bei diversen Spielen - auch bei dem, das momentan aus dem Amiland auf dem Weg zu mir ist, inklusive diverser Handicaps anhand echter Spielerkarten und Co., aber das ist eine Komplexität, die auf einer zweiten Stufe wären. Theoretisch kann man aber das auch hier natürlich anhand vorheriger Spiele bzw. in Form von Turnieren/Wettbewerben aufbauen und einbringen, wenn man mag.
 
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emanuel

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Theoretisch könnte man jeden Kurs dann anhand von Würfeln am Anfang oder mit gezogenen Karten um zum Beispiel Wind und Neigung beim Abschlag oder Green ergänzen. Würfelt man vor Spielbeginn eine 1 mit dem Würfel, würde es bedeuten, dass der Wind jeden Schlag ab 4 Augenwürfeln um ein Feld nach links/rechts verzieht. Die Neigung könnte man ebenso erwürfeln und diese würde dann beim Green (Loch) zum Tragen kommen, in dem man hier ebenfalls ungewollt verzieht. Die Richtung legt man auch vor Spielbeginn fest. 😊
 

emanuel

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Mit etwas Liebe und Muse könnte man verschiedene Golfkurse mit je 18 Löcher erstellen und diese auch unterschiedlich gestalten. Nicht nur von der Form, sondern auch vom Gelände her. Der eine Golfkurs hat dann eben generell mehr Sand, der andere mehr Wasser und so weiter... wie eben auch bei anderen Spielen dieser Form und auch bei echten Golfkursen. Und natürlich könnte man die Grafiken verbessern, aber ich glaube, dass es mir sogar in Skizzenform in Schwarz/Weiß gut gefallen würde. So quasi in einem kleinen Booklet mit Trennblättern dazwischen.

Aber Fakt ist, dass man so ein Würfelspiel wirklich selber und unkompliziert anfertigen kann - da scheitert es, wenn, nur am Willen, sich die Arbeit anzutun. Wobei ich dann mal einen Grund hätte, hier im Forum die Download-Kategorie mit den verschiedenen Kursen zu befüllen. Mal schauen, jetzt wo es gerne wieder kälter und windiger wird, vielleicht eine entspannende Tätigkeit von Zeit zu Zeit... 😅
 
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emanuel

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Mh, eigentlich fehlt auch noch das "Par" - also der Wert, wie viele Schläge man in einer perfekten Spielweise benötigen würde, um einzulochen. Wollte ich gerade mal eben anfertigen und jetzt musste ich aber dann doch kurz überlegen, wie man denn den blöden Bunker mit seinem Sand bei perfekter Würfelzahl überhaupt sinnvoll umschiffen kann, um so wenig Züge wie möglich zu brauchen, aber unter Berücksichtigung, dass je nach Gras und Spielfeld man auch Würfelaugen/Rasterfelder verliert oder dazubekommt. Auf der anderen Seite, in einer perfekten Welt, würfelt man im Bedarf auch im Bunker dreimal einen Sechser und kommt damit unbeschadet raus. Das würde also das hier bedeuten:

GoldkursbeispielkartePar.png

Aber die Chance, dass man dreimal einen 6er würfelt, ist wohl wirklich Glückssache. Par 7.
Das hingegen war übrigens die erste Überlegung ohne dem Bunker, aber dafür ein Schlag mehr, also Par 8.

GoldkursbeispielkartePar.png

Wer mal schnell im Kopfrechnen ist, findet sicher noch einen anderen Weg, ich habe mir gerade nicht so viel Mühe gemacht, aber man merkt schon, dass man neben Glück auch ein bisschen überlegen muss, wohin es denn gehen soll und was die Konsequenzen wären. Riskiert man den Bunker oder das hohe Gras und ist dadurch vielleicht direkter am Ziel oder bleibt man am Standard-Rasen so gut es geht und hat ein paar Ecken mehr drinnen...? 🤓
 

emanuel

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Eigentlich könnte man das Spiel noch mit der Wahl des "Eisen", also dem Schläger erweitern - so wie es schon die Golf-Brettspiele in den 70er-80ern gemacht hatten, soweit ich gesehen habe.

Für den Abschlag gibt es einen eigenen Würfel, der zum Beispiel Würfelaugen zwischen 6 und 12 hat für einen weiten Abschlag, zum Putten/Einlochen am Green hingegen gibt es einen Würfel, der Würfelaugen zwischen 1-2-3 und 4 hat und dazwischen gibt es noch 2 oder 3 weitere Würfeln für die verschiedenen Eisen für die Standard-Rasenflächen und Distanzen, ebenso für den Bunker. Oder, um es einfacher zu gestalten, weil nicht immer hat man passende Sonder-Würfel parat, darf man für den Abschlag zum Beispiel 2~3 Würfel nehmen und zusammenrechnen, für die anderen Distanzen 2 und zum Einlochen 1 Würfel. Dazu müsste man vielleicht nochmal die Raster-Weite oder Spielflächen-Länge überlegen, aber ist leichter mit Standard-Würfeln umzusetzen.

Wäre nett, da es damit auch zusätzlich ein wenig um Strategie und die richtige Wahl und Einschätzen geht und der reine Glücksfaktor beim Würfeln sich etwas reduziert... So viele Möglichkeiten mit so wenig Aufwand, wenn man darüber zum Nachdenken beginnt, dabei ist es nur Golf als simples Brettspiel... 😗
 
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emanuel

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Na gut, wenn man weiter darüber nachdenkt, sollte man die oben beschrieben Green-Regel anpassen.

Die in dem Beispiel auf der Karte angeführten "Green 3" sollte man besser so rechnen, dass wenn man von dem Kurs in das Green trifft, dass der Ball aufgrund des "Schwungs" eben drei zusätzliche Felder weiterrollt, weil das Gras besonders kurz geschnitten ist.

Das passt irgendwie besser, als erst dann beim ersten Schlag am Green.
 
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inasabi

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Und wieder bin ich platt über soviel Tüftelei! 😮
Wann findet eine Runde statt? 🙂
 

emanuel

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Easyflow01.png

Für den Start mal eine Einsteigerkarte. Nur ein Sandloch, sonst sehr simpel. Ich habe auch noch einen Stein beigefügt, würde man den treffen, dann prallt der Ball um die Hälfte der Würfelaugen-Anzahl wieder zurück ab, die man ursprünglich gewürfelt hatte. 😄

Flyland02.png

Dann haben wir ebenfalls eine Einsteigerkarte, die eher kurz und überschaubar ist, aber lästig werden kann. Der Stein ist ein bisschen im Weg und zusätzlich macht es der "Sprung" sicherlich mühsam mit etwas Pech. Und der Baum steht auch nicht gerade günstig vor dem Loch. 🤓

Ich beginne also einfach mal aus Spaß und zur Abendentspannung ein paar simple Kurse zu erstellen, so dass man für den Anfang wenigstens mal 18 Löcher hat. Später werde ich daraus ein Package erstellen und in den Downloads ablegen, inklusive einer Schwarz-Weiß-Version aller Karten, um es "billiger" ausdrucken zu können bei Bedarf. Die Originalgröße der Bilder beträgt 1800 Pixel mal 900 Pixel.
 

emanuel

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Drygarden03.png

Der 3. Kurs ist schon etwas kniffliger, zwar hätte man 4 Würfel-Augen zusätzlich beim Abschlag (Drive 4), aber mit Pech geht es auch ins Wasser und damit zum Wasser-Rand am Anfang und dann muss man auch noch den Baum umschiffen.

Frontyard04.png

Der vierte Kurs für den Anfang wäre eher so ein kleiner Klassiker. Man beachte hier den hohen Bunker-Wert, was in diesem Fall bedeuten würde, dass sobald man im Sand landet, man 5 mal würfeln und den niedrigsten Wert für das Weiterziehen nehmen müsste. Sollte man allerdings schon beim ersten Wurf zum Beispiel eine 1 würfeln, dann erspart man sich die restlichen 4 Würfe, weil niedriger geht es eh nicht mehr. Hier kann man sich dann bei diesem Kurs überlegen, ob man das Glücksspiel mit den Inseln eher auf sich nimmt... 😙
 
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emanuel

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Ich habe übrigens die Bilder-Kategorie hier geändert, damit die Zeichnungen sich nicht mit dem Fotoslider auf der Foren-Startseite vermischen, sonst wird es irgendwie unübersichtlich. So haben die Bilder nun eine eigene Kategorie in der Foren-Kategorie und es lässt sich besser auch inhaltlich trennen. Wenn die 18 Entwürfe mal ganz fertig sind, kommen sie - wie erwähnt - sowieso in den Download-Bereich.

Ich überlege übrigens gerade auch, ob man, wenn man den Stein mal treffen sollte versehentlich, gerade wieder zurück um die Hälfte muss oder ob der Golfball im rechten Winkel abprallt, so dass sich auch die Richtung ändert... wäre vielleicht mehr Herausforderung und man kann weniger damit kalkulieren. Die Entscheidung, ob er rechts oder links abprallt und weiterfliegt, könnte man mit einem zusätzlichen Würfelwurf unterscheiden... ungerade ist links, gerade rechts oder so ähnlich. Eben unkompliziert und mit wenig zusätzlichen Aufwand. Sollte man übrigens eine 1 würfeln und dann den Stein treffen, ist einem sowieso bei seinen Richtungsentscheidungen nicht zu helfen und man würde einfach an der selben Stelle liegen bleiben.

Und ich habe mich entschieden, dass, wenn man das erste Mal abschlägt, man zwei Würfeln nutzen darf, die man addiert. Also spricht man würfelt 3 + 4, dann wäre der erste Abschlag 7 Felder weit, plus noch dem auf der Karte angegebenen Kursspezifischen "Drive" mit 2 Feldern (Beispiel die letzte Karte), also in Summe 9 Felder. Das würde das Abschlagen vom "Tee" spannender machen, weil die Distanzen größer, wie in echt, aber zugleich schwieriger werden, da man sich ja vor dem Abschlag für eine Richtung - gerade oder diagonal entscheiden muss. Und das hat positive oder eben auch fatale Konsequenzen. Und wenn wir dann noch den Wind-Einfluss pro Kurs vor Spielbeginn festlegen, dann wird es wirklich spannend. 🥰

Spannend wäre aber eben doch auch, wenn man Spielerkarten miteinbringt oder einen Skill-Wert würfeln kann anfänglich, mit dem man das Geschick des Spielers anpassen kann. Beispielsweise der Spieler hat ein gutes "Blatt", dann darf er einmal pro Kurs-Karte einen Wurf um 1 oder 2 Felder vor oder zurück anpassen. Da gilt es dann natürlich auch taktisch zu agieren, um den Bonus nicht zu verspielen, aber er könnte einem auch aus einem kritischen Fehl-Wurf bzw. Abschlag raushelfen und die Folgewirkungen minimieren oder gar verbessern... das würde, wenn man diesen Bonus-Wert anhand vorheriger Spiele definiert, auch dazu beitragen, dass man sich wirklich verbessern kann (zumindest ein klein wenig) und es nicht nur mehr vom reinen Würfeln abhängt. Wer besonders gut ist, kann sich einen weitere Bonus zusätzlich erarbeiten und somit im Laufe der Zeit mehr rausholen und mehr taktischer agieren. Mit viel Pech kann er dann jedoch trotzdem weiter einem Anfänger unterliegen.

Hach, man hat so viele Möglichkeiten, wenn man erneut ein bisschen darüber nachdenkt. 😃
 
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emanuel

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Bildschirmfoto_2021-10-28_21-33-59.png

Und weil es mich selber auch interessiert hat, welche der Felder ich beim Wasser als "Golfball noch am Rasen" sehen würde, habe ich die Felder mal entsprechend eingefärbt... wie gesagt, ich würde das bewusst offen lassen, damit auch mal ruhig diskutiert werden kann, aber es ist eigentlich meistens eh recht klar noch ersichtlich beziehungsweise ausreichend knapp sozusagen. 🧐
 

emanuel

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NoblePond05.png

Nach dem vierten Loch haben wir hier eine schlichtere Karte, die mehr Würfelglück erfordert und sicherlich einigen Frust mit den Wasserflächen bietet. Ein Tümpel eben. 🤓

ClassicTee06.png

Um aber nicht die Motivation und den Drive (Wortspiel) zu verlieren, hier ein klassisches Loch. Es bedarf wenig Planung und ist eher als gemütliche Runde gedacht und ist nicht so herausfordernd... quasi die Abwechslung zwischendurch. Man kann sich dabei überlegen, ob man beim Abschlag über das Wasser spielt, dafür dann im höheren Gras landet oder den sicheren Weg daran vorbei. Nachdem wir definiert haben, dass beim Abschlag auch zwei Würfel erlaubt sind, könnte es sich ausgehen, ist aber Risikoreich. Entspannte Spannung quasi.
 
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emanuel

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SandNap07.png

Dann gibt es erneut einen eher kleineren Kurs, der wenig Aufmerksamkeit benötigt und in die Kategorie klein, aber fein fällt. Unspektakulär und eher ein schnelleres Spiel. Wenn man nicht Pech hat, denn der Bunker hat einen Wert von 4, fällt man da in die Mitte rein, kann es recht... trocken werden.

BirdiePark08.png

Nach dem minimalen Kurs geht es nun weiter in den Schatten, etliche Bäume stehen hier im Weg und erfordern ein wenig Überlegung, wo man welches Risiko geht und ob man mit zwei Würfeln abschlägt oder sich von unten nähert. Nachdem man ja nur senkrecht, horizontal oder diagonal ziehen kann, ergeben sich dadurch einige Einschränkungen in der Bewegung, auch darf man nicht die verschiedenen Rasenflächen vergessen, die den Ball langsamer machen. So gesehen kann man hier einige Zeit verbringen, bis man schließlich einlocht.
 

emanuel

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09_ShinyFruit.png

Und das ist mal der letzte Kurs für den Einstieg, hier ist ein Hole in one theoretisch zum Abschluss möglich.

Wir haben damit 9 Löcher, das muss für den ersten Anfang reichen und sie bieten genug Herausforderung, um das Spiel und seine Regeln zu probieren, zu testen und eventuell anzupassen. Nach Lust und Laune könnte man dann jederzeit weitere einzelne Golfkurse mit ihren Löchern erstellen. 😙
 
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emanuel

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Und ich habe nun die 9 Karten in der großen Auflösung als Zip-Datei im Download-Bereich hier im Forum abgelegt. Endlich mal ein echte Download-Datei, allerdings ist der Download nur als registrierter Nutzer möglich. Ebenso die größere Ansicht der Karten hier in den Beiträgen.

Später werde ich bei dem Download auch die vollständigen Spielregeln beilegen und bei Bedarf immer wieder aktualisieren. 😊
 
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emanuel

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Ich werde in den nächsten Tagen hier jede Karte mal durchspielen testweise und dokumentieren quasi, um zu schauen, wie lange man braucht, ob sie überhaupt spielbar sind und was womöglich angepasst werden muss.

Zudem ist es mit den Kursen notwendig, dass man drei Eisen (Schläger = Würfel) hat und aber selber entscheiden kann bei jedem Zug, welches Eisen man nimmt. Denn speziell bei den kleinen Karten wären zwei Würfel für den Abschlag zu umfangreich, deswegen kann man hier wählen.

Bis zu 2 Würfel sind für den Abschlag beim Start erlaubt, aber auch am Gras unterwegs. Im perfekten Fall erreicht man dann auch mal 12 Würfelaugen (6 + 6) und kann damit um 12 Rasterfelder ziehen plus eventuell - je nach Karte - noch zusätzliche Drive-Felder, die auf der Karte unten rechts für den Kurs angegeben sind.

Man kann aber auch ein normales Eisen nehmen, das ist dann nur ein Würfel im vollen Umfang, also bis zu 6 Würfelaugen.

Für das Green kann aber auch ein Würfel in dem Umfang zu viel sein, hier kann man jedoch dann den Putter wählen. Würde man ohne einen passenden Sonder-Würfel würfeln, dann könnte auch ein 6 Augenwürfel genutzt werden, nur dass hier eben nur Würfe zwischen 1 bis 3 zählen. Allerdings darf man solange würfeln, bis man eben eine passende Zahl erwischt.

Der Putter für kurze Schläge kann bei den kleinen Karten auch so eingesetzt werden, allerdings muss man das eben vor dem jeweiligen Wurf deutlich sagen und vorab entscheiden.
 

emanuel

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Testspiel Hole 1

Samstagmorgen, es ist kurz nach 7 Uhr, ich habe kaum geschlafen, bin müde und danach gibt es am Vormittag einige Dinge zu tun... nützen wir also das kleine Zeitloch und beginnen mal den Kurs bzw. die Karten zu testen. Ich habe mir dazu zwei kleine 6-Augen-Würfel geschnappt und in Calc (sowas wie Excel) eine kleine Tabelle erstellt, um die benötigten Schläge und Würfelergebnisse festzuhalten. Wir spielen dieses Spiel auch mal ohne Wind, Neigung, Handicaps oder irgendwelche anderen Zusätze.

Schlag 1
Ich nutze für den Abschlag ein 2er Eisen (also beide Würfel) und gehe mal vom Startpunkt direkt nach rechts rüber. Bis zum Bunker sind es 10 Felder, mit etwas Glück geht es sich aus, dass ich direkt davor landen.

01_Easyflow_01.png

Naja, scheinbar bin ich nicht in Form. 🤨 Ich komme nur 5 Felder weit (3+2) und dabei bleibt es auch, denn der angegeben Zusatzdrive auf dieser Karte unten im Eck ist 0. Hätte irgendwie besser laufen können.
Ich gehe aber jetzt das Risiko ein und spiele weiter nach rechts, in der Hoffnung, dass ich nicht den Bunker streife, sondern vorbei komme. Wie gesagt, die Grenze hier zwischen Gras und dem Sand ist recht großzügig, somit sollte es aber keine Probleme geben, ich glaube, das werde ich später ein wenig ändern noch. Ich nehme aber jetzt wieder ein 2er Eisen und los geht es...

01_Easyflow_02.png

Oje, komplett versagt. 🥺 Da nutze ich eh schon 2 Würfeln bzw. ein 2er Eisen und trotzdem kommen wir nur 4 Felder weit (3+1). Aber gut, vielleicht bin ich ja noch unausgeschlafen. Wir geben nicht auf, putzen die Würfel und den Ball und der nächste Schlag. Erneut nach rechts, erneut mit einem 2er Wurf/Schläger.

01_Easyflow_03.png

Zack... aber jetzt haben wir getroffen. 6 + 5 Würfelaugen, das ergibt glatte 11 Felder. Ein schöner Flug. 😗 Das ist ein bisschen weiter als gedacht und erwartet. Gut aber, dass wir noch ohne Wind-Faktor spielen, denn der würde da jetzt eventuell reinpfuschen. Wir kommen dem Loch nun näher. Jetzt beginnt die Überlegung... weiter nach rechts oder diagonal runter. Ich würde sagen, wir nehmen ein 1er Eisen, also 1 Würfel, und gehen schräg runter. Also in die Beuge gehen, Konzentration... würfeln und durchziehen...

01_Easyflow_04.png

Käse. Schlechte Entscheidung irgendwie, so weit wollte ich nicht, aber es war auch schlecht gewürfelt bzw. geschlagen mit einem 4er Ergebnis. Noch dazu sind wir zwar am Green gelandet nach 4 Feldern, allerdings gibt uns die Kurskarte unten im Eck auch einen Green-Wert von 1 vor, soll heißen, wenn wir vom Rasen auf das Green kommen, dann rollt der Ball um ein zusätzliches Feld weiter, weil Schwung und so...
Mmmmh. Aber immerhin könnten wir jetzt gerade nach oben einlochen... so gesehen doch gar nicht so schlecht! Jetzt brauche ich alles, nur keinen 6er, weil mehr als 2 Felder darf man nicht über das Loch drüber würfeln/ziehen, sonst springt der Ball über das Loch... 5 Würfelaugen wären hier die Grenze somit. Wagen wir es! 😙

01_Easyflow_05.png

Perfekt, langsam werde ich munter, denn wir würfeln prompt einen 3er und lochen damit direkt ein. Geschafft!

Wir haben den ersten Kurs damit eigentlich sehr unkompliziert durchgespielt und gerade mal 5 Schläge benötigt, das ist äußerst harmlos und weniger, als ich eigentlich erwartet hatte. Eventuell könnte man den Abschlag ein Feld nach unten setzen, damit der Bunker ein größeres Hindernis wird, damit es nicht zu einfach ist... ich notiere mir das mal. 🙂
 

emanuel

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Hole 2

Es geht sich noch schnell aus, dass wir das zweite Loch auch spielen. Hier wird es hoffentlich "spannender" (soweit es bei Golf spannend werden kann) und ich beginne mit einem Abschlag nach rechts mit einem 2er Eisen - also wieder 2 Würfeln.

02_Flyland_01.png

7... ist in Ordnung. Wir haben einen 3er und einen 2er gewürfelt plus die angegebenen 2 Felder vom Drive-Wert unten rechts auf der Karte und bleiben gerade noch auf der Standard-Rasenfläche. Allerdings muss ich jetzt überlegen, wo die Reise hingeht. Weiter nach rechts? Komme ich auf die erste Rasenfläche, dann verlieren wir ein Feld, bei der dritten, hellen Rasenfläche sogar zwei Felder. Das kann kritisch sein. Oder ich gehe mal schräg nach unten und versuche von dort dann gezielt rüber zugehen. Allerdings ist das Loch schon fast auf Augenhöhe... mmmmhhhh.
Na gut, ich spiele mit einem 2er Eisen nach rechts unten, sehe aber hier schon Verbesserungspotenzial bei der Karte.

02_Flyland_02.png

Mhhhhrrrrr. Gut, dass ich alleine spiele, denn ich hatte 5+4 gewürfelt, also 9 Felder weit. Allerdings komme ich damit in das ganz hohe Gras bzw. aus dem Spielbereich, das heißt, der Ball bleibt nach 8 Feldern an der Grenze liegen und ich müsste nun eine Runde aussetzen, um den Ball zu suchen und für den neuerlichen Abschlag vom Rand vorzubereiten. Also setzen wir gedanklich mal aus, hüstel, und machen weiter. Recht klar ist, dass wir nun nach rechts rüber gehen... In die Knie, ausholen und....

02_Flyland_03.png

4+4, das ergibt 8 Felder... allerdings entdecke ich dabei ein nicht überdachtes Problem... denn außerhalb des Spielfeldes gibt es kein sichtbares Raster. Zwar lässt es sich leicht erahnen, aber das könnte man noch verbessern. Also zählen wir mal blind die Felder und wir landen somit wieder am Standard-Rasen. Das ist relativ ok. Jetzt haben wir allerdings einen Baum im Weg und über den können wir nicht drüberschlagen bzw. ist das nicht erlaubt. Also müssen wir das Ding umschiffen... oben oder unten vorbei? Mmmmhhh. Ich gehe mal mit einem 2er Eisen schräg nach oben.

02_Flyland_04.png

Uff versagt. 🤨 4+1 geschlagen, das ergibt 5 Felder... allerdings landen wir damit prompt im ganz hellen Gras, wo wir beim nächsten Schlag ja 2 Felder verlieren werden. Das hatte ich übrigens anfänglich noch anders gedacht, dass wenn man auf das helle Gras kommt, man 2 Felder abziehen muss, aber das macht natürlich keinen Sinn, sondern erst beim Abschlag vom hellen Gras wiederum. Soll heißen, egal, was wir jetzt würfeln, wir verlieren dann 2 Würfelaugen. Allerdings kann es immerhin nicht in das Minus gehen, im Worst case bleibt er einfach an der selben Stelle liegen. Wir gehen nun nach rechts weiter, ich gehe auf Risiko und nehme erneut ein 2er Eisen.

02_Flyland_05.png

Seufz. Nur 4+1, also 5 gewürfelt... aber wir müssen ja 2 Felder abziehen, also kommen wir kaum weiter. Das hätte besser laufen sollen... 🥺 Wir gehen aber weiter nach rechts... wir dürfen nicht vergessen, dass wir auf der etwas dünkleren Rasenfläche ja ebenfalls 1 Feld verlieren beim Abschlag, aber zu weit schlagen will ich auch nicht.... egal, wagen wir es erneut mit einem 2er Eisen. Den Mutigen gehört die Welt!

02_Flyland_06.png

Wir kommen 5 Würfelaugen weit, abzüglich dem 1 Feld, landen wir knapp am Green. Nebenbei entdecke ich, dass ich hier für den Bunker einen Wert auf der Karte unten rechts angeben, aber es gibt hier gar keinen Sandbunker... ups! Korrigieren wir später! 😄
Allerdings heißt es nun wieder sich an das Loch ranarbeiten, ich steige auf den Putter-Schläger um. Es gelten jetzt nur Würfel-Werte zwischen 1 und 3. Wird schon... ich gehe mal weiter nach rechts.

02_Flyland_07.png

Naja... 3 beim ersten Schlag gewürfelt und zumindest können wir jetzt schräg in das Loch putten. Wir nehmen erneut den Putter...

02_Flyland_08.png

Und wir haben erneut mit einem 3 Würfelaugen-Ergebnis eingelocht. Es waren jetzt doch mehr Schläge als gedacht, nämlich 8 Schläge (eigentlich 9, denn wir sollten den ausgesetzten Schlag mitzählen irgendwie, über das muss ich mir noch Gedanken machen... bzw. bedeutet das eben einen Strafzusatzpunkt), aber immerhin... wir sind bei den ersten beiden Löchern bereits auf einige Dinge gekommen, die man adaptieren und auch ausbessern kann.

Grundsätzlich klappt aber das Konzept und Golfspiel an sich. Zu zweit oder mit mehreren Spielern, ist es dann sicher nochmal spannender und interessanter. Aber jetzt machen wir mal eine kleine Pause. 🙂
 

emanuel

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Und ich entdecke gerade einen Fehler beim Spielen. Wir hatten ja vom Rand vom hellen Gras abschlagen müssen, nachdem wir ausgesetzt haben. Allerdings hätten hier auch 2 Felder abgezogen werden müssen, denn das helle Gras nimmt den Schwung. Ich glaube, ich werde in die Raster-Felder ganz dezent und nur leicht sichtbar die Werte eintragen bei den Karten... also 0, -1 oder -2. Dann kann man das nicht so leicht vergessen... oder unten bei der Karte eine Legende zur Erinnerung.

Wieder was gelernt und entdeckt. 😗
 
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