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Nähkästchen-Stunde

2015-06-02

Wie man ja merkt, hat sich das Layout ein wenig geändert – die altbekannte Form der Schaffenskrise und der Ödheit des Alltäglichen. Also mal flott hier irgendein einfaches, noch unfertiges Design aus dem Netz besorgt und fertig. Wirkt komisch und anders als sonst, aber es passt schon. Einfach und funktional.

Wasser des Lebens

Das wäre aber nur eine Lade des Nähkästchens, denn da gibt es noch mehr – so zum Beispiel suche ich gerade eine kleine, aber feine Privat-Kfz-Werkstatt in Wien oder Umgebung. Und leicht ist das nicht… zwar gibt es Unzählige und mehr als man glaubt, aber einigermaßen seriös und verlässlich sollte das Ganze schon sein. Die Ketten mögen zwar schnell sein, aber es ist und bleibt die Abzockerei im großen Maßstab, zudem will ich genau wissen und auch sehen, was gemacht wird – und nicht einfach wortlos den Schlüssel abgeben und später wieder das Auto abholen.

Kurz gesagt, ich suche ein heimliges Nest für die vier Räder, denn solange nicht ich oder ein anderer Verkehrsteilnehmer die Kiste in den Sand setzt, wird das Teil in den nächsten Jahren nicht jünger und wird immer wieder auf eine Hebebühne müssen. Da ist mir der Meister des Vertrauens auf Dauer lieber, auch wenn es vielleicht nicht gerade ums Eck liegt. Falls jemand Tipps und Erfahrungen hat, dann nur her damit – und ja, hintergangen wird man fast überall. Naiv bin ich (noch) nicht.

Im Zuge dessen habe ich mir ausnahmsweise mal sogar einen Online-Tages-Account um ein paar Euro geleistet, um bei Konsument.at ein paar Werkstätten-Tests zu durchstöbern, aber ich muss ehrlich sein… zumindest dafür hat es nicht wirklich gelohnt. Die zwei-drei Beiträge waren eher unergiebig beziehungsweise haben eh nur die eigene Meinung bestätigt.

Seele baumeln lassen

Aber wechseln wir das leidige Thema und verlassen wir die Welt des realen Alltags und der Herausforderungen, darin irgendwie zu bestehen und widmen uns stattdessen etwas Banalerem – und zwar der Welt der Träume und Sehnsüchte. Nein, nein – leider nichts „Schmutziges“ hier, sondern ganz banal dem Projekt „Boot“.

Mittlerweile sind die benötigten T-Stücke aus Deutschland eingetroffen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie sind stabiler und massiver als erwartet, da sie aus einem dickeren Plastik bestehen und vermutlich kaum zu brechen sind… also ein Vorteil und sehr nützlich, auch sind sie ganz schön „fest“ auch ohne Klebung – allerdings gibt es auch eine von mir überhaupt nicht bedachte Kehrseite und ein schönes Beispiel, dass man trotz vielem Nachdenken immer etwas vergisst.

Und zwar das Gewicht… da sie aus einem festeren, dickeren Material bestehen und sich recht solide präsentieren, steigt das Gewicht des Bootes in der Basis-Form bereits deutlich an – momentan bin ich bei 20 Stück und der Unterschied ist deutlich, den ein-zwei Stücke dieser T-Verbindungsteile wiegen schon soviel wie ein mittellanges Abflussrohr. Daran hatte ich einfach nicht gedacht. Aber man lernt.

Allerdings glaube ich dennoch nicht, dass es in einer relevanten Größenordnung wirksam wird und gehen deswegen frohen Mutes weiter voran… auch wenn mir gerade ein wenig die Idee für eine vernünftige Form fehlt. Die erste Entwurf ist zwar nett, aber der Bug und das Heck mit der runden Form ist ein wenig „wackelig und zu weich“ – da muss also eine andere Lösung her. Nur welche und wie? Noch keinen Plan.

Dennoch werde ich hoffentlich am Wochenende mal einen groben, kurzes Auftriebstest irgendwo im flachen Wasser machen und schauen: ob und wie schwimmt das Ding generell? Verlängern, vertiefen, verformen und so weiter…? Man wird es sehen.

Und dann gibt es noch etwas Anderes und ein völlig anderes Thema diesen Blog betreffend… ich bin ja der Meinung, dass es deutlich besser ist, sich im Netz nur (mehr) mit anonymen Avatar zu bewegen, allerdings würde ich auch gerne mal ein oder mehrere Videos als Eintrag hier probieren.

Warum, weiß ich eigentlich gar nicht so genau – denn ich meine nicht einfach ein Wander-schau-mal-der-Berg-Video, sondern so ein Blabla-da-sitze-ich. Ich glaube es gibt dafür zwei Gründe. Einerseits einfach mal um etwas „Neues“ auszuprobieren selber und das eigene „Blog-Leben“ zu befrischen und auf der anderen Seite sicherlich auch deswegen, weil ich unlängst einem Knülch Typen zugeschaut habe, der anscheinenden für seine Freunde irgendwo anders ein Video aufgenommen hat, ein bisschen die Umgebung präsentierte und dabei fröhlich aus dem Nähkästchen plauderte. Und ich habe ihn beneidet. Ja.

Das kleine Ich

Eh klar – ich als verlegener Schüchterling, der sich bereits schon unwohl fühlt, wenn nur die Glasscheibe bei einem Geschäft reflektiert und man sich auch nur ansatzweise leicht darin spiegelt, der jedes Foto von sich vermeidet nach Möglichkeit und wenn dann nur den engsten Menschen überhaupt schickt – naja, der ist dann glatt „neidig“ auf diese Ungezwungen- und Lockerheit, die andere Menschen an den Tag legen.

So gesehen wäre es vielleicht mal eine gute Therapie-Stunde in Eigenregie, hier mal so etwas zu versuchen (aber natürlich nur mit passwortgeschützten Beiträgen, man muss es ja nicht übertreiben hust), um ein wenig mehr an dieser Selbstsicherheit zu gewinnen – oder wie auch immer man das so nennt.

Schadet sicher nicht, speziell auch in Zeiten, wo man sich „neuen, beruflichen Herausforderungen stellen muss“ und sich dabei idealerweise gut und selbstsicher bei Interviews präsentiert – darin bin ich nämlich – völlig überraschend, nicht wahr – nicht so geübt. Nicht immer dienlich – um es mal so auszudrücken.

Aber das ist nur eine Idee und ob ich mich über diese Hürde überhaupt wage, ist eher anzuzweifeln, aber einer Idee „könnten“ zumindest auch Taten folgen. Immerhin ist ja mit diesem Blog eine prinzipielle Möglichkeit da. Gut und technisch ist es ja sowieso in einfacher Form umzusetzen.

Ach ja… außerdem habe ich vor kurzem beim Aufräumen ein uraltes, ganz kleines Aufnahmegerät von vor 10 Jahren entdeckt, nicht das Beste, aber es nimmt Ewigkeiten auf und passt sogar in die Hosentasche – und das Ding werde ich zukünftig bei Ausflügen mitnehmen und ein bisschen die Wald- oder Feld & Wiesengeräusche aufnehmen und dann aus Spaß bei Beiträgen hier beifügen.

Da kann man sich dann glatt die Natur auch zuhause anhören und sich dabei entspannen, falls man gerade mal oder generell nicht kann… das wollte ich nämlich schon mal lange probieren. Losgehen, irgendwo das Aufnahmegerät unter ein Blatt oder eine Wurzel im Wald und dergleichen legen und ein-zwei Stunden später wieder mitnehmen.

Tja. Viele Punkte eigentlich und ein neuerlicher Tierarzt-Besuch steht auch an. Aber jetzt muss ich mal los, vielleicht gibt es hier später mehr. Und nein, heute korrigiere ich keine Tippfehler… 🙂