Startseite
Updates · Suchen

Blauer Minimalismus

2015-04-05

Lebenstechnisch gibt es gerade nichts Relevantes zu erzählen, deswegen habe ich mir gedacht, ich biete stattdessen einen kleinen, visuellen Einblick in das aktuelle Projekt, das ich vorwiegend in frühen Morgenstunden immer wieder mal für ein paar Minuten weitertippe. In den letzten, recht stillen Lebenstagen hat das Projekt gewissermaßen eine Eigendynamik bekommen.

Administration

Mittlerweile habe ich mir eine (für mich) optisch passende Admin-Oberfläche für den selbst geschriebenen Blog erstellt, die recht minimal aufgebaut ist und vor allem einen Zweck erfüllt: sie lädt zum Schreiben ein und steht nicht weiter im Weg rum. Und läuft auch am Smartphone.

Auch habe ich nach langem Hin und Her mir nun doch mein ganz eigenes Kommentarsystem geschrieben, das ebenfalls sehr einfach und banal aufgebaut ist, aber dennoch hoffentlich relativ krisenfest gegenüber automatisiertem Spam agiert. Bisher klappt alles recht gut und durch den schlichten Aufbau und die geringen Datenbank-Abfragen ist der Blog auch (hoffentlich) langfristig schnell. Noch ein paar Bilder zum heutigen Abend…

Neuer Beitrag

Neuer Beitrag

So schaut es aus, wenn man einen neuen Beitrag schreibt – einfache Felder und eine Textformatierung mit Hilfe von Markdown Parser. Da ich es aber bequem will und es auch Einladender wirken soll, gibt es für die häufigsten Fälle vier Buttons, mit denen man durch einfaches Markieren eines Wortes und Drücken des jeweiligen Buttons ein Wort entweder fett oder kursiv darstellen oder einen Link oder ein Bild einfügen kann.

Kommentare schreiben

So schauen die Kommentare im Testblog aus… ich denke, es entspricht den üblichen Standards und sollte für Jede und Jeden leicht verständlich sein. Ein Merkmal ist übrigens, dass die Email-Adresse verschlüsselt (salt & hash) in der Datenbank gespeichert wird. Also auch für den Fall, dass mal ein unberechtigter Datenbank-Zugriff stattfindet, hat der betreffende Cracker keine Email-Adressen in der Hand, sondern nur die Kommentare, die ja allerdings sowieso öffentlich sind.

Auch ich selber habe damit zudem keinen Klartext-Zugriff auf die Emails, ein wenig Datenschutz für die User mehr. Gespeichert werden die Adressen aber zudem auch nur deswegen, um für den Fall der Fälle einen Spammer oder störenden Kommentator anhand des Hashwertes der umgewandelten Email-Adresse sperren oder filtern zu können (allerdings ist das noch Zukunftsmusik und eher sekundär auf meiner Liste).

Kommentare verwalten

Momentan beschränkt sich die Kommentar-Verwaltung im Backend auf ein simples Löschen. Editieren gibt es (noch) nicht und Datum und Zeit werden zwar erfasst, aber irgendwie spielen sie eigentlich auch keine echte Rolle. Für mich ist nur interessant, ob es Neue gibt und ob man sie stehen lassen kann oder löschen muss bzw. sollte. Die Darstellung in der Administration zeigt mir die letzten 20 Kommentare an, eine Unterseite ermöglicht das Löschen von allen~beliebigen Kommentaren in der Datenbank.

Features

Andere kleine „Features“ sind zum Beispiel, dass, wenn man auf der Startseite auf einen Beitrag klickt (Titel oder „weiterlesen“), man direkt bei der Überschrift des Beitrages startet und nicht extra dazu nochmals um das Logo und die Navigation runterscrollen muss, das Gleiche gilt auch für Sprungmarken zu den Kommentaren, zum Eingabeformular für neue Kommentare und für die Sprungmarke nach oben, wenn man am Ende der Seite angekommen ist. Das erleichtert die Handhabung nicht nur am Smartphone deutlich. Auch einen RSS-Feed gibt es mittlerweile.

Zudem sind seit heute nun auch Links unter einem Beitrag inkludiert, um Vorwärts und Rückwärts durch die Beiträge blättern zu können, das erleichtert das Stöbern etwas, auf eine „Pagination“ mehrerer Beiträge in der Übersicht verzichte ich aus Gründen des Aufwandes und der Ressourcen trotzdem bewusst, dafür gibt es eben das Archiv… denn durch die „beschränkten“ und einfachen Abfragen nach ID (DB/Index) sollte das Teil eben schnell und flott laufen, auch wenn sich mal recht viele Beiträge ansammeln – und das Schema will ich generell beibehalten.

Und zu guter Letzt lassen sich alle wichtigen Parameter wie Anzahl der Teaser-Beiträge auf der Frontseite, der letzten Kommentare und Beiträge in der Sidebar und andere Kleinigkeiten sowie Begriffe im Blog konzentriert in einer Config-Datei anpassen, das werde ich aber in diesem Monat noch weiter ausarbeiten.

Code

Trotz des gewachsenen Umfangs ist der gesamte Blog bisher gerade mal nur 96 KB groß (also gerademal nur 0,1 MB) und besteht aus 15~ Dateien, die man durchaus auch noch besser Zusammenfassen könnte, aber ich habe es lieber in einzelne Teile gesplittet – für den Überblick. Zudem ist der komplette Code nun auch noch besser durchkommentiert, damit ich in ein paar Jahren weiterhin noch weiß, was ich mir dabei gedacht habe… schadet nicht und macht alles Anwenderfreundlicher. Und ja, der Codeschnippsel oben beinhaltet Fehler, denn genauso macht man es nicht. Ist ein altes, visuelles Beispiel.

Jetzt stellt sich vielleicht jemand auch die Frage, ob ich das Ganze als Download anbieten werde… ursprünglich ja, aber auf der anderen Seite lerne ich in letzter Zeit immer wieder, dass es selten ein Danke oder dergleichen im Leben gibt (eigentlich gar nie) und dieses Mal bleibt das somit (vorläufig) mein eigenes, persönliches Projekt. Also ausnahmsweise mal kein Open Source Projekt, ja – auch diese Bastionen fallen bei mir. Ist aber in dem Fall auch nicht notwendig, denn Plattformen wie GitHub platzen fast vor selbstgeschrieben Blog Engines… ich bin da nur die Nummer 3838234365475. Lohnt nicht.

Zudem will ich das ganze Ding erst von einem erfahrenden Menschen aus der Welt von PHP durchschauen lassen um alle Eventualitäten und Angriffspunkte auf das absolute Minimum einzuschränken. Immerhin verzichte ich nach wie vor auf JavaScript und dergleichen, es ist nur „pures“ PHP, HTML und CSS.

Das Archiv

Ich lasse mir bei dem ganzen Vorhaben bewusst viel Zeit und bastel jeden Tag meistens nur ein paar Minuten daran rum – und auch wenn es bereits läuft, gebe ich mir selber noch den gesamten April für Verbesserungen, Vereinfachungen und Säuberung von Kleinigkeiten. Ein Installer-Script und eine Export-Funktion der Inhalte sollen das Bild noch abrunden und eventuell sogar ein vereinfachter Import meiner WordPress-Beiträge hier.

Gut Ding braucht Weile… ist ja nur aus Spaß und zum Lernen hier, zu mehr taugt es auch nicht. Aber ich weiß dann, dass ich jede Zeile meines zukünftigen Blogs komplett selber getippt habe. Tut auch gut. Unabhängig und so, ihr wisst schon…

Ich wiederhole mich massiv, ich weiß.