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Armbanduhren

Manchmal passieren Dinge im Leben, die man selber für nie möglich gehalten hätte. Ich trage seit vorigem Jahr nämlich und sehr plötzlich Armbanduhren - eine Sache, die für mich und meine Einstellung völlig absurd ist und sich ganz komisch anfühlt. Für den Fall, dass nochmal etwas Unvorhergesehenes in diese Richtung auftaucht und man mich für unberechenbar befindet und gesichert archiviert, hier eine kleine Dokumentation dessen:

Casio Retro

Der Klassiker der Kindheit. Bei einem Kollegen im Büro zufällig mal so nebenbei entdeckt, länger betrachtet und kurz darauf geistig völlig hilflos in meine gedanklich idealisierte Kindheit und Jugendheit gestürzt und zwischen Knight Rider und Raiders-Kappen-Neuronen-Flocken endgültig emotional gekippt. Und das als ein Mensch, der vermutlich einer der Ersten war, der Uhren nach dem Aufkommen der ersten Mobiltelefone gerne offen verabscheute und als vollkommen lächerlich empfand. Irgendsoein unnützes Bändchen am Arm?! Pah! Außerdem war ich lange Zeit sowieso ein Gegner von tragbarer Zeit (man beachte das in sich fragwürdige Wortspiel), den dieser künstliche, verkommerzialisierte Stress in einer eigentlich Zeitlosen Natur und Universum sowieso abschreckte.

Aber gut... man muss sich im Leben oftmals selber revidieren und neu finden können - und auch seine eigene Meinungsänderungen irgendwann auch mal akzeptieren. Ich mag diese leichte und unkomplizierte Casio hier oben enorm und sie gehört zu den Besten meiner wenigen Luxus-Käufe, die ich nicht bereue. Gibt es schon um runde 10 Euro im Online-Handel, oft sogar noch billiger und ziert nun schon länger mein Handgelenk in regelmäßigen Intervallen, sehr gerne vor allem am lockeren Wochenende.

Grenzen überschreiten

Und wie es halt so ist - wenn man denn schon Blut geleckt hat, dann muss es natürlich auch gleich die zweite Variante sein. Und zwar eine, die man nur heimlich bei anderen Schulkollegen in der Kindheit bewunderte - so mit Metallarmband, die eine silberfarbene Digital-Uhr trägt und solche gewagten Ansätze von Ego-Darstellung. Das war damals irgendwie unerreichbar und meiner Meinung nach auch immer völlig übertrieben. Wahrscheinlich hätte ich mich in dieser jungen Zeit auch gar nicht mal getraut, so Etwas (für mich völlig Atypisches) selber zu tragen.

Im Gegenteil - ich hatte eher das Gefühl, dass ich mehr dem Genre von "Schau, ich habe mir einen Grashalm mit einer Blume umgebunden, ist das nicht schööönnn?!" zugehöre und deswegen da auch gar nichts in dieser Metallarmband-Welt zu suchen hätte. Dadurch waren solche Uhren heimlich bestaunt, aber irgendwie nicht greifbar. Uhrzeit, Datum, Alarm und Stoppuhr sowie Beleuchtung - mehr können die beide Resin-Armbänder mit der eingebauten Zeit nicht und das ist gut so. Und ja, die Uhrzeit auf dem Foto oben ist bei der Silbernen zu dem Zeitpunkt noch nicht eingestellt gewesen.

Timex

Leider begann ich gleich danach noch ein bisschen mehr Herumzuklicken in den Weiten des digitalen Netzes, denn ich war insgeheim auch irgendwie auf der Suche nach einer analogen, aber schönen Uhr. Schwierig, denn Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters. In meinen Augen muss sie klar, gut ablesbar und robust wirken und es auch sein. So ein bisschen Richtung Bahnhofsuhren bzw. Bauhaus-Stil und dabei den Charme der 80er und einer "Mentos"-Fresh-TV-Werbung verkörpern, gemischt mit dem damals und heute wieder hippen und zugleich zeitlosen Converse-Style.

Und leider leistbar, also im zweistelligen und sehr niedrigen Euro-Bereich - und das eliminiert die Auswahl radikalst und binnen weniger Sekunden. Uhren alias Glashütte, Schweizer Mondaine-Klassiker oder Skagen sind zwar herrlich klar und gefallen mir erst jetzt im Alter plötzlich sehr gut und fristen ihr Dasein auf meinen Wunschlisten in so manchen Online-Shops (früher fand ich solche Genres generell sowas von unglaublich bieder, fad, unnütz und sowieso höchst fragwürdig als Idee an sich), aber diese Armband-Zierden sind eben kein Freund für den "Mal eben Spaß haben am Wochenende und sich statt einer Pizza eine Uhr gönnen"-Geldbeutel - vor allem dann, wenn woanders am Auto geschraubt und geklopft wird und man im Hintergrund die Euros über den Boden kullern hört.

Aber dann bin ich mit einem falschen Klick über diese schlichte Weekender-Timex-Uhr oben gestoßen, Niedrigkosten-Niveau aus der Masse mit einem Edelstahlgehäuse und einer einfachen Zeitanzeige ohne Datum... und ich sag Euch was: die Uhr ist großartig! Herrlich klar, einfach, wirkt sogar wertig, trägt sich angenehm und ist in allen Situationen äußerst gut ablesbar. Ein Punkt, der mir sehr wichtig ist. Denn zum Beispiel diese ganzen hässlichen G-Shock-Uhren gefallen mir vor allem deswegen nicht, weil das "Ziffernbild" viel zu sehr vernachlässigt wird und man sich in einem oftmals visuell ausgeuferten Snowflake-Stil zurecht finden und zwangsläufig verlieren muss. Außerdem habe ich keine Männerpranken und kein dickes Armgelenk, sondern eher so Stäbchen-Arme. Und da passt die Weekender-Timex hier recht gut hin. Kann ich nur empfehlen und bin auch der Meinung, dass sie tatsächlich zeitlos in der visuellen Form ist.

Timex und die Weltzeit

Und nun war es passiert... ich bin endgültig gekippt und so dauert es nur ein paar Wochen, bis plötzlich ebenfalls ein Klassiker-Nachbau der 70er und 80er im Postfach auftauchte und sich zu der Timex hinzugesellte - wie man auf dem Foto hier oben sehen kann und als Ergänzung zu der Casio-Reihe dient... eine digitale Weltuhr. 4 Weltzeiten (eigentlich sogar 30~ Städte) plus mehrere Alarme, Datum, Stoppuhr und Countdown - alles in einem (für mich) schönen, leicht viereckigen Display verankert.

Trägt man diese Uhr, ist sie nicht nur viel klarer und deutlich lesbarer als die einfache Casio-Uhr weiter oben, sie verkörpert auch das Gefühl der damaligen Zeit, als das Digitale bereits die Welt eroberte, aber noch solide analog war. Klingt komisch, ist aber tatsächlich so. Sie ist mein mittlerweile absoluter Favorit, wenn ich etwas Digitales tragen will und irgendein Vorhaben geplant ist. Zum Beispiel ein Spaziergang in die Stadt oder so, wo man in der "Welt dynamisch" unterwegs ist, aber losgelöst von dem WWW sein will.

Die Sammlung

Damit wären wir bei der finalen 4er-Kollektion, die bereits aus mehr Uhren besteht, als ich als Kind getragen hatte... da gab es, glaube ich dunkel, eigentlich nur eine Flik Flak-Uhr und eben die obere, schwarze Casio. Übrigens hatte ich natürlich und ganz klar mit dem kindlich herrlichen Gedanken gespielt, eine Dinosaurier Flik Flak-Kinder-Uhr einfach so als Erinnerungsflocke zu meinem Eigentum zu machen, aber nachdem ich sehr überrascht bemerkt hatte, dass die Uhren heute nur mehr ein Plastikgehäuse haben und nicht mehr so wie früher aus Metall sind, habe ich das Vorhaben leicht enttäuscht aufgegeben. Stattdessen ist es alternativ gleich die 5-fache Masse dessen geworden.

Timex Chronograph

Denn eines hatte mich leider doch noch beschäftigt. Vor mir lagen nun diese digitalen Zeitbänder und die analoge Armbanduhr, aber wenn ich schon von der ersten Variante verschiedene Ausführungen hatte, dann müsste man konsequenterweise auch der analoge Variante noch irgendein Pendant entgegenstellen. Vielleicht sich dabei auch gleich einfach mal selber für das Leben an sich belohnen und auch mal Etwas, das man sich sonst weder kaufen noch tragen würde. Einfach Luxus quasi. Vielleicht so eine richtige Herrenuhr, irgendwas mit Metall und Blau, aber warmherzig und nicht so technisch. Nachdem die Uhren, die mir in dieser Richtung gefallen, gerne mal ab 100 oder gar 1000 Euro aufwärts kosten, riskierte ich nochmal einen Blick in die Timex-Serie und es wurde dieser recht klassische Chronograph auf dem oberen Foto.

Er bietet den notwendigen Kontrast zu dem Rest und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich mal meinen nicht vorhandenen Anzug trage oder mich einfach mal in der Innenstadt am Wochenende unnötig luxuriös wohlfühlen möchte, bin ich nun dafür auch gerüstet. Passt zwar nicht zu mir, aber dafür gut zu einem Hemd und dergleichen - überraschenderweise trage ich sie bereits öfter als gedacht und das auch im grauen Alltag - so wie in diesem Moment gerade. Allerdings ist sie etwas dicker und schwerer als die einfache Weekender-Uhr, aber ein Merkmal ist auch hier erfüllt - sie ist klar, lesbar und deutlich. Und damit soll keine ebenfalls nicht vorhanden Augenschwäche ausgeglichen werden, sondern für mich hat es erst dann Stil und wirkt auch lebensfreundlich, wenn man die Zeit visuell mal eben einfach so erfassen kann. Gefällt mir übrigens mehr, als ich mir ursprünglich so gedacht hätte - aber ich wollte sie ja auch unbedingt. Und auf das Bauchgefühl kann man sich durchaus verlassen.

Oje. Das Bauchgefühl. Da ist ja noch eine Kleinigkeit am Rande passiert. Denn eigentlich müsste diese Geschichte nun zufrieden an dieser Stelle enden. Eigentlich.

Casio Vintage

Aber es schwebte schon seit der ersten Casio-Uhr ein kleiner Erinnerungsbrocken durch mein neuronales Netz an Verästelungen im Kopf... und zwar diese schwammigen Bilder von einer Klassiker-Vintage-Uhr, die nach den 70ern wirkt, aber bereits die neue Zeit verkörpert und auch die neue Welt, wo man schon und zugleich noch internationale Produkte mit guter Qualität für die Masse trägt. Bin dann auf Seiten wie dem verhassten Pinterest und anderen Copyright-Sündigern gelandet und habe mich dort in biederen, leicht konservativen, "auch Großvater trägt jetzt seit 30 Jahren eine moderne Uhr"-Uhren verloren und sogar mit etwas Erschrecken gelernt, dass mir dieser Klassiker auf dem Bild oben aus der Casio-Collection enorm gefällt.

Japanisches Quarzwerk - natürlich heute aus der Massenfertigung - für das Analoge und zugleich gibt es das Ganze auch in einer kleinen, digitalen Anzeige - inklusive Datum plus einer zweiten(!) frei einstellbaren Uhrzeit als Ergänzung sowie Wecker und Stoppuhr. Die Uhr ist auf dem Foto vielleicht etwas sehr brav und wirkt wie aus dem Juwelier-Geschäft aus einer vergessenen Nebengasse, dessen Betreiber um die 80 Jahre alt sind und Restbestände verkaufen, nach denen man ihnen das Geschäft schon dreimal ausgeräumt hat und Handyshops daneben aufpoppen - und das ist sie Alles visuell irgendwie auch.

Aber sobald man sie trägt, ist sie einfach wunderbar. Das Ding, das man um 30 Euronen da und dort ergattern kann, ist im Alltag nicht nur ideal, sondern erfreut einem bei jedem Blick - denn das Ziffernblatt strahlt etwas Ruhiges und Klares aus und mit der digitalen Ergänzung fühlt man sich für den Alltag mehr als ausreichend gewappnet. Schon alleine, dass am Ziffernblatt ganz klein unten "Japan" und nicht China oben steht, verklärt den kommerziell erlegenen Blick und rechtfertigt einfach... Alles.

Es folgte noch das Pendant dazu mit dem schwarzen Ziffernblatt. Tatsächlich schließt sich mit den beiden Uhren der Kreis, denn ich habe seitdem keine andere Armbanduhr mehr beim stundenlangen Surfen in der Bahn oder im Bett seit Wochen gesehen, die mich mehr ansprechen würde, als die Kleinen und die Anderen hier auf den Fotos. Ich bin geheilt von dem Fieber und wechsle sie untereinander regelmäßig aus, weil sie alle das Leben sehen möchten und ein konservierendes Regalleben ist für mich vollkommen sinnbefreit irgendwie für eine Armbanduhr. Die Casio-Plastik-Retros in der Freizeit, die Timex im Büro-Alltag, die Weltuhr im lockeren Stadtleben und der feine Analog-Digital-Klassiker mit dem japanischem Getriebe dazwischen und mit Begeisterung. Zudem hatte ich Glück, denn die beiden Timex und eine Casio waren aktuell verbilligt und habe damit locker eine teurere Uhr eingespart. \o/

Das Alles fällt natürlich keinem anderen Menschen auf, aber das vollendete Glück lebt sowieso nur alleine im geflickten Herzen. Denn wenn man sich im Alltag mal so umschaut und nun sich plötzlich auch mit den Preisen ein wenig auskennt, dann bemerkt man erst, dass jeder zweite Typ und enorm viele (auch junge) Mädchen Uhren auf ihren Armgelenken tragen, die allein schon soviel kosten, wie meine ganze Sammlung zusammen. Da schwirren Uhren mit 300 und 400 Euro an den Knöchelchen eines 18-jährigen Mädchens, das im Regal das 160 Euro Parfüm beschnuppert und alle Duftvarianten und Flakon-Formen anscheinend auswendig von Zuhause kennt und schon fadisiert weiterzieht, während im Autobus der müde und verschwitzte Arbeiter mit der Gärtnerhose die 500 Euro-Boss-Uhr mal eben unter der Regenjacke wegschüttelt.

Tja. Also bin ich Armbanduhren-Träger von Massenware geworden und es fühlt sich gut an. Und was die seltsame Investition in Etwas bringt, das sich kommerziell nie mehr verwerten lässt und auch keine idealisierte Kindheit wieder zurückbringt, aber etwas Lebensglück, habe ich letztens im Blog hier kurz erklärt.

Man muss sie rocken

Wichtig ist mir aber, dass die Uhren auch in allen Lebenslagen getragen werden. Seit der ersten Retro-Casio oben, gab es keinen Tag bisher, wo nicht irgendeine der Armbänder den Arm umfassten - egal ob beim Einkaufen, Arbeiten oder zu Hause beim Haushalten. Deswegen ist mir auch wichtig, dass sie wasserfest sind und zumindest im Regen gehen und mal Hände waschen oder sogar Duschen und Baden auch einfach aushalten. Beispielsweise eine Uhr um 400 Euro kaufen und die ist dann nicht mal wasserfest und man muss die Oberfläche regelmäßig polieren und am besten in einem kleinen Filztäschchen aufbewahren und am Besten auch nicht schwitzen wegen des Materiales und schon gar nicht in die pralle Sonne damit und bitte auch keine Stöße oder mal gegen den Türstock knallen damit... nein, das lohnt nicht. Das wäre wirklich nur bei einer ganz schönen, teuren Oldtimer-Uhr nachvollziehbar, die man vielleicht am Wochenende zu einem kleinen Ausflug anzieht, einfach aus Freude an der Sache. Aber das ist dann auch bereits ein anderes Level.

Uhren gehören getragen und gelebt. Und jeder Kratzer ist ein Teil der Geschichte mehr. Eine Uhr nicht zu tragen, damit ihr nichts passiert, damit man irgendwann die Zeit ablesen kann in fernen Jahren, wo man die Uhr dann genau nicht trägt, ist eigentlich mehr als wertlos und nur rausgeworfenes Geld. Und wer weiß schon, was morgen passiert. Der Eine gewinnt im Lotto, der Andere verunglückt. Der Eine lernt die Liebe seines Lebens kennen, beim Anderen brennt die Wohnung ab. Oder man wacht einfach nicht mehr auf. Wenn schon Leben, dann jetzt! \o/

Nachtrag: Lesen muss sein

Das sommerliche Wetter war zu großzügig für das Gemüt und so ging es recht schnell, dass sich noch nachträglich eine kleine, unscheinbare ebenso Retro-Klassiker-Kindheits-Casio im Schlepptau der Vintage-Welle auf mein Armgelenk verirrte. \o/

Das Feine an ihr ist übrigens das wirklich ausgesprochen gut leserliche Display - egal ob in der Sonne, im Schatten, im Bus oder mit Beleuchtung in der Nacht. Ist vielleicht auf dem Foto nicht so gut erkennbar. Ein sehr feines und klares Display, dann auch noch (theoretisch) 10 Jahre Batterielaufzeit plus Wecker, Stoppuhr sowie eine zweite (Welt-)Zeit und ein robustes Gehäuse... eine ideale Freizeitbegleiterin!

Diese Fotos sind besser. Mag ich mehr, als ich gedacht hätte und wird eindeutig meine Samstags- und Sonntagsausflug-Uhr, wenn es in den Wald oder auf Wiesen geht. Da muss ich mir um Kratzer, Erschütterungen, Wasser oder Schlamm nicht so ernsthaft Sorgen machen bzw. sind die bei so einer Uhr leichter zu verschmerzen, als bei den visuellen Klassiker-Uhren, die für andere Belastungen gemacht sind. Auch wenn es sich hier nicht um die G-Shock-Variante handelt!

Nachtrag: Aufbewahrung

Und wie der Zufall so spielt, tauchte im Stiegenhaus nachträglich noch eine Schachtel mit Samtbezug innen auf - auf dem "Wer will mich"-Fensterbrett. Perfektes Timing und genau das Richtige für meine kleinen Bedürfnisse. Es befanden sich darin noch zwei Packungen Zigaretten und ein Stifthalter sowie bengalische Streichhölzer - also Dinge, die ich so nicht brauche, da ich auch kein Raucher bin, aber als nettes "Hat man halt auch, falls mal jemand Bedarf hat", schon recht ok.

Wie man sieht, geht sich alles recht gut aus, wenn auch ein wenig knapp, aber damit ist auch dieses Problem gelöst und sogar ohne zusätzliche Kosten. Alles Andere wäre übertrieben, vor allem deswegen, weil alle Uhren hier zwischen 8 und 50 Euro gekostet haben - Rabattaktionen und Abverkauf sei Dank. Also ein nettes und relativ kostengünstiges Hobby im Gegensatz zu vielen anderen Beschäftigungen (viele Menschen geben diese Menge Geld recht flott an einem einzigen Samstag-Abend beim Fortgehen aus - eine Begebenheit, die mich selber dann doch auch wieder ein wenig beruhigt und das schlechte Gewissen kleiner werden lässt, auch wenn es natürlich unnützer Kommerz bleibt) und an den edlen, unbekannten Spender der Box: Dankeschön!

Nachtrag: Dezenter Goldstaub

Uff. Ganz schlimm, ich weiß! Aber die Geschichte geht doch noch weiter... von digitaler zu analoger Zeit und nun auch noch weiter in das mechanische Leben. Asche auf mein Haupt, es ist mir auch wirklich unangenehm, aber es musste einfach sein! Die kleine Seiko. \o/